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Diabetiker leiden in den meisten Fällen nicht unter ihrem Diabetes, sondern unter den unliebsamen Folgeerkrankungen. Um Folgeerkrankungen vorzubeugen oder sie zumindest abzuschwächen, ist es besonders wichtig, dass sich Diabetes Patienten regelmäßig von ihrem Arzt untersuchen lassen. Da die Zuckerkrankheit kleinste Blutgefäße schädigt, muss besonders auf die Herz- und Nierenfunktion geachtet werden.

Immer mehr Menschen leiden unter der Volkskrankheit Diabetes. Ein ungesunder Lebensstil geprägt durch falsche Ernährung und mangelnde Bewegung sind Risikofaktoren für das Erkranken an Diabetes Typ-2. Eine notwendige Lebensstiländerung für Risikopatienten oder neu Erkrankte wird jedoch selten mit Enthusiasmus eingehalten. Das strukturierte Motivationsprogramm Da Vinci Diabetes® bedient sich der Strategien aus der kognitiven Verhaltenstherapie und will so Betroffenen helfen ihre innere Einstellung zu ihrer Lebensführung positiv zu beeinflussen.

Auch in diesem Jahr findet am 28. Februar zum siebten Mal in Folge, unter dem Motto „informieren • denken • handeln“, die Messe DIABETES 2010 statt. Das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland bietet Diabetikern und allen anderen Interessierten die Möglichkeit, sich über aktuelle Fragen und neue Produkte sowie Dienstleistungen rund um das Thema Diabetes mellitus zu informieren.

Hunde können drohende Unterzuckerungen (Hypoglykämie) bei ihren Herrchen und Frauchen durch ihren ausgeprägten Geruchssinn erkennen. Manchem Diabetiker hat dementsprechend der eigene Hund schon das Leben gerettet. Simone Oberenzer hat sich diesem Gebiet gewidmet. Sie bildet spezielle Servicehunde für Diabetiker aus, die bei drohender Gefahr Alarmschlagen.

In einer Langzeitstudie haben Wissenschaftler der Universität Toronto in Kanada herausgefunden, dass Mädchen mit einem Typ-1-Diabetes anfälliger für Essstörungen sind. Eine Essstörung in Kombination mit Diabetes ist dabei besonders gefährlich.

Um seine Blut- und Zuckerwerte im Griff zu haben, wird jedem Diabetiker geraten ein Diabetes-Tagebuch zu führen. Eine kontinuierliche Dokumentation gibt rechtzeitig Aufschluss, wenn die Einstellung oder Ernährung nicht die Richtige sein sollte. Eine Software kann dieses Nachhalten wesentlich erleichtern. Da Bewegung für Diabetiker ebenfalls sehr wichtig ist und zusätzlich eine erhebliche Auswirkung auf den Zuckerhaushalt hat, macht seit Sommer erstmalig die Software DIABASS eine Datenübertragung aus Schrittzählern möglich.

In einer Vergleichsstudie mit über 18.000 Zwillingspärchen haben schwedische Wissenschaftler einen möglichen Zusammenhang zwischen dem niedrigen Geburtsgewicht der Probanden und ihrer späteren Erkrankung an einem Diabetes-Typ-2 untersucht.

Eine große Unterstützung für jeden Diabetiker ist die Blutzucker-Selbstkontrolle (BZSK). Sie ermöglicht den Betroffenen eine persönliche Sicherheit, da sie immer über die Höhe ihres aktuellen Wertes informiert sind und bei Bedarf schnell reagieren können. Der Patient kann seine Erkrankung so selber kontrollieren und so Therapieergebnisse optimieren. Bei Diabetes Typ-1 gilt die BZSK ohnehin als Therapie-Standard während sie bei Diabetes Typ-2 meist nur mit Insulinbehandlung gebräuchlich ist. Die Anwendung bei Diabetes Typ-2 ohne Insulinbehandlung wird besonders in der letzten Zeit kontrovers diskutiert.

Maren Brinker ist eine deutsche Volleyball-Nationalspielerin und zurzeit beim USC Münster unter Vertrag. Was kaum einer weiß: Seit dem Jahr 2002 ist die Spitzensportlerin an Typ-1-Diabetes erkrankt. Dies hindert sie jedoch weder an der Ausübung ihres Sports noch am Studieren.

Die Messung der Blutzuckerwerte und die richtige Stoffwechseleinstellung gehören zum Alltag eines Diabetikers dazu. Beachtung sollte man aber nicht nur den aktuellen Messungen des Blutzuckers schenken, sondern ebenfalls der Einstellung des Langzeitblutzuckerspiegels, der über einen längeren Zeitraum beobachtet werden muss. Auskunft über diesen gibt der so genannte HbA1c-Wert.