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Politik

Neues Superbakterium im Anmarsch?!

© Clarissa Schwarz/ pixelio

Aktuellen Berichten zu Folge hat die Weltgesundheitsorganisation das Ende der Schweinegrippe-Pandemie verkündet. Endlich Ruhe? Anscheinend nicht, denn kaum war die Nachricht veröffentlicht, folgte die nächste Schreckensmeldung. Britische Wissenschaftler warnen aktuell vor einem neuen Super-bakterium, das vermutlich durch Schönheitsoperationen aus Indien eingeschleppt worden ist und resistent gegen Antibiotika zu sein scheint. Eine neue Gefahr für ein weltweites Gesundheitsproblem!?

Schwerbehindertenrecht für Diabetiker– bedeutet neu auch besser?

© Querschnitt/ pixelio

Einfacher und schlichtweg besser soll es künftig für Menschen mit Diabetes werden – dies zumindest verspricht die neue Definition des Schwer-behindertenrechts vom 9.7.2010. Als Grund für die Gesetzesänderung galten dem Bundesrat die bisherigen schwammigen Voraussetzungen, nach denen Diabetiker einen Schwerbehindertenausweis erhalten. Doch ist die neue Fassung tatsächlich so lückenlos wie ihre Verfechter bisher behaupten?

Migranten wissen nicht was Diabetes ist

© Dieter Schütz/ pixelio

Der Aspekt der Migration hat einen entscheidenden Einfluss auf die Verbreitung der Krankheit Diabetes. In Deutschland leben rund 15 Millionen Migranten oder Menschen mit einem Migrationshintergrund. Schätzungsweise 1 Million davon haben Diabetes - viele ohne dass sie es wissen. Armut, Bildungsferne oder Sprachbarrieren sind nur einige Gründe, die Diagnose und das Management der Krankheit erheblich erschweren.

Bundeskabinett beschließt die Neustrukturierung des Arzneimittelmarktes

© Andreas Morlok/ pixelio

Steigende Arzneimittelausgaben drohen die gesetzlichen Krankenkassen zu erdrücken. Um dem Rekorddefizit entgegenzuwirken, hatte das Bundeskabinett am vergangenen Dienstag ein entlastendes Maßnahmebündel in die Wege gebracht, durch welches “grundlegende strukturelle Änderungen“ angestoßen und “gleichzeitig die schwierige Balance zwischen Innovation und Bezahlbarkeit geschafft” werden sollen, wie der Gesundheitsminister Philipp Rössler betonte. Der so genannte „Entwurf des Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes” (AMNOG) der schwarz-gelben Regierung richtet sich vornehmlich gegen die Preisgestaltung der Arzneimittel – sehr zum Missfallen vieler Pharmahersteller.

Gesundheitssystem im Umbruch: Krankenkassen im Wettlauf um die Kunden

© Verena N./ PIXELIO

Einer Untersuchung eines schweizerischen Vergleichsportals zufolge macht die wachsende Konkurrenz mit ihren attraktiven Prämien den eher teuren Krankenkassen in der Schweiz mehr zu schaffen denn je. Die Rivalität betrifft vor allem die sich überbietenden Konditionen, die viele Versicherte als Grund ansehen, die Kasse zu wechseln. Zudem sorgt die überraschend hohe Wechselbereitschaft der Kunden für Stirnrunzeln bei den weniger günstigen Anbietern. In Deutschland herrscht unterdessen eine ähnliche Situation wie bei den Eidgenossen.

Streichung der Blutzuckerteststreifen-Erstattung

©BirgitH /Pixelio

Laut aktuellem Beschlussentwurf des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) sollen zukünftig keine Teststreifen mehr für nicht insulinpflichtige Menschen mit Typ-2-Diabetes von der Kasse erstattet werden. Solange jedoch keine verbindliche Bestimmung vorliegt, können Ärzte weiterhin die Blutzuckerteststreifen auf Rezept verschreiben.

Preissenkung für den Medikamentenmarkt

© Andreas Morlok/ pixelio

Die teuren Medikamentenpreise in Deutschland werden schon seit langem diskutiert. Jetzt will Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) die Arzneimittelhersteller zu Zwangsrabatten und Preis-Stopps zwingen. Nach dessen Vorschlag Anfang der Woche erntete Rösler promt Kritik und Widersprüche aber auch positive Reaktionen.

DMP-Diskussion in Österreich: Nutzen oder Nachteil?

© Verena N./ PIXELIO

Der Einsatz der Disease Management Programme ist endgültig in Niederösterreich beendet worden, bestätigt Dr. Christoph Reisner, Präsident der NÖ Ärztekammer. Bereits im Herbst 2009 wurde den Programmen aus Sicht der Ärztekammer kein Nutzen für die Patienten nachgewiesen, woraufhin sie vom Beschluss des Kammervorstandes erstmals abgesetzt wurden. Es hieß, dass die Programme lediglich bürokratischen Zusatzaufwand seitens der Ärzte und in letzter Konsequenz damit sogar eine Verschlechterung der Patientenversorgung mit sich gebracht hätten.

Ärzte: Spitzenverdiener oder unterbezahlte Arbeitskraft?

© Krümel/ pixelio

Die Debatte um den Verdienst der deutschen Mediziner ruft in der öffentlichen Diskussion sehr unterschiedliche Meinungen hervor. Mal werden die Ärzte als unterbezahlt, mal werden sie als die großen „Absahner“ dargestellt. Wie eine aktuelle Studie von Kienbaum nun ergab, kann man dies nicht so einfach pauschalisieren, da die Gehälter von Führungskräften in Krankenhäusern stark auseinanderklaffen.

Vertrag von IQWiG-Chef wird nicht verlängert

©  Melanie Vollmert/ pixelio

Seit längerem besteht die Debatte um IQWiG-Chef Prof. Dr. med. Peter T. Sawicki. Uneinigkeit herrschte darüber, ob er einen weiteren Fünf-Jahres-Vertrag erhalten solle oder nicht. Mehrere Vorwürfe gegen den Arzneimittelprüfer und seine Methoden mit denen die Effektivität und die Kosten neuer Medikamente im Vergleich zu herkömmlichen geprüft werden, wurden in verschiedenen Fachverbänden und politischen Instanzen diskutiert. Nun hat die Diskussion ein Ende gefunden. Der Chef des Arzneimittelprüfinstituts muss seinen Posten zum 31. August hin räumen.

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Diabetes-Kampagne "Besser messen - Aktiver leben"



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