
Diabetes und ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko gehen häufig Hand in Hand. Die heimtückische Zuckerkrankheit beeinträchtigt die Durchblutung und greift neben den Augen, Nieren und Nerven auch große Blutgefäße und damit die lebensnotwendig pochende Pumpe des Organismus an: das Herz.

Das geltende Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) erweist sich als zunehmend lückenhaft. Die Deutsche-Diabeteshilfe etwa bemängelt die Überbewertung des Kosten-Nutzens gegenüber des therapeutischer Vorteile für die Patienten. Die Kritik gründet sich auch auf dem Entscheid des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA), dem zufolge das Antidiabetikum Linagliptin "aus formalen Gründen keinen Zusatznutzen" für Diabetiker haben soll.
Die aktuelle Auswertung des Diabetes-Checks im Rahmen der Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ hat die steigende Diabetikerzahl als weltweiten Trend erneut bestätigt. Die Veranstalter sehen dringenden Handlungsbedarf: zu erheblich ist das Risiko der Folgekomplikationen, zu hoch die Kosten.
Eine neue Studie im Auftrag des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) hat die jahrelang währenden Argumente gegen den Kaffee-Konsum erneut entkräften können. Dem Lieblingsgetränk der Deutschen, von dem der Durchschnittsbürger immerhin 150 Liter pro Jahr konsumiert, werden nun eher gesundheitsfördernde und mit Blick auf Diabetes sogar vorbeugende Eigenschaften nachgesagt.
„Die Deutschen sind Europameister beim Übergewicht“ – mit dieser unangenehmen Tatsache konfrontierte der Diabetologe Dr. Rheinhold Gellner die Besucher der diesjährigen Diabetesmesse in Münster. Die Situation ist nicht zu unterschätzen, da überschüssige Pfunde meistens mit einem erhöhten Diabetesrisiko einhergehen. Das Angebot der Veranstaltung stand deshalb unter dem Motto „Aufklärung und Prävention“.
Forscher des Helmholtz Zentrum München haben einen interessanten Zusammenhang zwischen der Regelblutung und der Zuckerkrankheit beobachtet. Die These: je früher die erste Periode einsetzt, desto höher ist das Risiko, im Laufe des Lebens an Diabetes oder dessen Vorstufe zu erkranken.